Definition
Lindenholz stammt vom Laubbaum Tilia (Sommer- oder Winterlinde). Es zählt zu den weicheren heimischen Hölzern, ist feinporig, hell-gelblich bis cremeweiß und seit Jahrhunderten das bevorzugte Material für Schnitzkunst, Orgelpfeifen und – heute wieder – hochwertige Kindermöbel.
Eigenschaften, die im Kinderzimmer zählen
- Feinfaserig – lässt sich gut schleifen und nacharbeiten
- Harzarm – keine klebrigen Stellen, kein Ausschwitzen bei Wärme
- Harzarm – kaum Eigengeruch
- Warm in der Haptik – fühlt sich nicht kühl an wie z. B. Buche
- Gut nachbearbeitbar – Kratzer lassen sich grundsätzlich abschleifen
- Aus europäischer, nachhaltiger Forstwirtschaft beziehbar
Wofür Lindenholz weniger geeignet ist
Lindenholz ist nicht das härteste Holz. Für Arbeitsplatten oder Treppenstufen ist Buche oder Eiche besser. Für Kindermöbel, bei denen Wärme, Schadstofffreiheit und Reparierbarkeit zählen, ist Linde dagegen die erste Wahl.
Wo wir Lindenholz einsetzen
Für das Reiterhof-Hochbett Theresa ist europäisches Lindenholz angegeben. Für die Pferdebox-Sets ohne Hochbett und für das Plüsch-Stehpferd gilt diese Materialangabe nicht – deren Details stehen auf der jeweiligen Produktseite.
Häufige Fragen
Ist Lindenholz robust genug für ein Hochbett?+
Ja – bei massiver Bauweise und richtiger Verbindungstechnik (Zapfen, Dübel, Stahlbolzen) trägt Lindenholz problemlos Kinder bis ins Teenageralter.
Kann ich Kratzer im Lindenholz selbst reparieren?+
Ja. Mit feinem Schleifpapier (Körnung 240) abschleifen und mit Naturöl nachpflegen. Pflegeset gibts auf Anfrage dazu.